gomagazin

L1010400

Sehr empfehlenswert: das gomagazin.

Ein vierteljährlich erscheinendes Magazin für Führungskräfte (aber auch für alle anderen), die sich an den christlichen Werten orientieren wollen.

L1010401 (2)

In meinen Augen endlich einmal eine Publikation, die dem modernen christlichen Auge ästhetisch Stand halten kann. Und das nicht nur knapp.

L1010402

Erhältlich an den grösseren Kiosken oder unter gomagazin.de.

(Dieses Posting wurde nicht gesponsert – es widerspiegelt einfach meine Meinung.)

L1010201

…doch am grössten unter ihnen ist die Liebe.“ (1. Korintherbrief 13, 13)

antwort

Es sind keine fünf Minuten nach dem letzten Posting vergangen, als ich dieses Video von meiner Freundin zugeschickt bekam.

Und sie hatte von nichts gewusst.

durst

Durst.
Dieses Trinken. Schneller als der Rhythmus des Herzschlags. Schneller als atmen. Ruhiger als das Säugen eines Gitzis.
Durst nach Seiner Liebe. Dieses unbändige, ungezähmte mehr und mehr Wollen als etwas Endloses.
Haben nach Haben und doch nie genug. Kein Absetzen, kein Atem Holen. Trinken.
Durstig, gierig, unersättlich.

Sein Durst am Kreuz. Nach meiner Liebe.
Mein Durst hier und jetzt. Nach Seiner Liebe.

peinlichkeiten

Die Seifenschale ging in die Brüche. Zu spät merkte ich, dass ich mit dem Putzlappen zu grossen Druck ausgeübt hatte; wegen irgendwas war ich innerlich in Rage gekommen und liess es unbewusst an der Seifenschale aus. Und es war nicht einmal meine..

Dann ging’s weiter mit den Peinlichkeiten:
Ausnahmsweise betrat ich einen Nespresso Shop. Ich besorgte das, was ich zu besorgen hatte und verabschiedete mich mit einem leichten „Ade“ von den beiden netten Verkäuferinnen. Beim Hinausgehen warf ich unter den Augen der beiden Damen noch ein zweites „Ade“ über die Schulter, weil ich aus den Augenwinkeln den dritten Verkäufer auszumachen glaubte. Es war eine lebensgrosse Kartonfigur von George Clooney..
Das sind so Momente, wo die eigenen Augen gross und kreisrund werden wie die von Grandma in Downtown Abbey und man mit gespielter Ausdruckslosigkeit knapp an den Mitmenschen vorbei schaut um sich schliesslich mit ruckartiger Unauffälligkeit vom Tatort zurück zu ziehen.

Tja und vorhin geriet ich in eine Verkehrssituation, aus der ich nur ungalant wieder heraus kam – das Pärchen im anderen Auto kugelte sich vor Lachen..

Und es ist  e r s t  M i t t a g!

Okay, Schwester Veronika, chill’s. Jesus liebt dich trotzdem.

erspüren

L1010137

Da gibt’s so eine neue Schachtel in meinem Haushalt. Eine Eierschachtel. Meine Mam sagt, man hätte sie früher gebraucht um von Haus zu Haus Eier zu verkaufen. Sie hat nämlich einen speziellen Deckelmechanismus.

Eier habe ich keine drin, aber Anderes. Beim ersten vorsichtigen Hochheben prüfte ich, ob die Schachtel das Gewicht aushält. Tiptop.

Vorsichtig bin ich geblieben. Und genau dieses Gefühl erinnerte mich an meine Arbeit: Dieses vorsichtige ‚Tragen‘ von jemandem, das Erspüren wie jemand reagiert, sich verhält, das Reagieren darauf und diesem Menschen dann das geben, was er braucht. Was seine Seele braucht.
Und dann wieder hören, schauen, erspüren.

Erspüren, was dieser Mensch braucht.

Hören, was Jesus möchte.

Hintragen zu Ihm hin.

L1010138

augenhöhe

Ich beugte mein Knie vor dem Tabernakel auf dem Altar, senkte meinen Kopf.

Gott, du bist so gross in allem, was du bist – ich mache mich klein vor dir um zu spüren, was das heisst.

Dann blickte ich auf, strahlte Ihn an, immer noch auf den Knien.

Ich bin dein Kind und muss mich nicht klein machen in dem, was du mir zu sein geschenkt hast.

Und ich schaute Ihn an – auf Knien – und sah, dass Er auf meiner Augenhöhe war.

fastenzeit impuls

20170305_090936

Ich habe da eine geniale Idee empfohlen bekommen: wirfasten.ch

  1. Sich online (für eine begrenzte Zeit, d.h. bis Ostern) eintragen
  2. Täglich per WhatsApp super Impulse zur Fastenzeit bekommen

..und sich verbunden fühlen mit anderen, die dasselbe tun!

Ich mach mit.

 

fastenzeitfoto

..und wenn es keines mehr hat, mache ich eines extra für Sie.

Frommbeeren to go No. 2

Vor ein paar Wochen war mir ein herrlicher Winterspaziergang gleich hier, wo ich wohne, beschert. Weite, Schnee bedeckte Felder und mitten drin eine Koppel mit Pferden. Ich näherte mich ihnen, streichelte sie und sie schnupperten an mir. Allen voran ein Schimmel mit wunderbarem Fell. Die Sonne schien und das Gegenlicht zeigte die ganze Feinheit seiner Tasthaare an den Nüstern, ihr filigranes Muster. Sie sprachen für sich selber.

Das faszinierte mich, weil es mich an mein eigenes Bemühen erinnerte, nach Jesus zu tasten, ihn zu suchen und zu erfahren suchen. Diese Feinheit, die man braucht, um Ihn im Alltag zu entdecken, wenn uns so vieles Anderes zuzudecken versucht. Die Fühler nach Ihm ausstrecken und Ihn mit einem Sinn zu erleben, der über die menschlichen Sinne hinaus geht.

Ich möchte die Fastenzeit, die heute beginnt und mit Ostern endet, dazu benutzen, Jesus nach zu spüren. Seinen Duft erschnuppern in dem, was mir im Alltag begegnet. Ihn entdecken und in mich aufsaugen.
Ich habe den Moment mit dem Schimmel fotografiert und das Bild jetzt wochenlang in meiner Wohung aufgestellt gehabt, ganz schlicht auf einem Klemmbrett. Es wirkt, kann ich Ihnen sagen. Das Bild erinnerte mich immer wieder an dieses ganz Andere im gewöhnlichen Alltag.

Eines Abends dann war ich in einer ganz besonderen Gebetsstimmung. Kein Besuch war angekündigt; ich war allein. Draussen war es dunkel und ich genoss die Zweisamkeit mit Jesus. In einer plötzlichen Anwandlung setzte ich mich an den grossen Tisch, nahm meine Farben hervor und begann im Licht der beiden Lampen, Seinen Namen ganz langsam zu schreiben: Jesus. Geschwungene Linien, unkonventionell, mal dick, mal dünn. Keineswegs perfekt, aber voll Liebe und Denken an Ihn. Ein Gebet.

L1010118

Ich habe zwanzig davon gemacht. Für Sie. Wenn Sie möchten, können Sie eines haben. Für Ihre Fastenzeit.

Foto auf hochwertigem Fotopapier, matt
Format A4
handbeschrieben mit Goldfarbe
Vorgeschlagener Preis: 20 Franken (inkl. Porto&Verpackung)

Mail an:

L1010116

L1010120